Projekte

Auf dieser Seite können Sie sich über Projekte informieren, an denen die Kontaktstelle für Selbsthilfe mitgewirkt hat.

Spot ab für die junge Selbsthilfe!

 

 

 

Die junge Selbsthilfe ist ein Thema das uns sehr am Herzen liegt, aus diesem Grund ist das Projekt „Spot ab für die junge Selbsthilfe“ in Zusammenarbeit mit den Kontaktstellen Delmenhorst, Vechta und Brake und mit finanzieller Unterstützung der AOK entstanden. Etwa ein Jahr lang haben wir an der Umsetzung eines Kinospots gearbeitet und hatten dabei Hilfe von jungen Selbsthilfeaktiven. Nähere Infos zur Entstehung des Kinospots und den Kinospot selbst finden Sie hier.

Verein "Ausbruch" ermöglicht Auszeit für Selbsthilfeaktive

Mit ihrer Ausstellung „Bilder, die bewegen“ beeindruckte der Verein „Ausbruch“ nicht nur alle Gäste, sondern nutze den Charity-Erlös auch noch für einen guten Zweck: 20 Eltern von zum Teil schwerbehinderten Kindern aus einer Selbsthilfegruppe wurde ein entspanntes Insel-Wochenende mit Seminar auf Spiekeroog ermöglicht. Lesen Sie hier alles über das Projekt und die Ausstellung.

Informationsmaterial für die Selbsthilfegruppen

 

Jedes Jahr aufs Neue müssen die SchülerInnen der BBS Gestaltung Cloppenburg in einem Ganzjahresprojekt Materialien für eine Organisation oder ein Unternehmen ihrer Wahl gestalten. Aus einer Idee entstehen Logo, Flyer, Plakate und Visitenkarten. Schon seit drei Jahren in Folge dürfen wir mit den SchülerInnen zusammenarbeiten. Dadurch hatten schon vier Selbsthilfegruppen die Möglichkeit auf ihr eigenes Informationsmaterial. Wir sind jedes Jahr aufs Neue begeistert von der Arbeit der SchülerInnen und freuen uns auf eine Weitere Zusammenarbeit bei dem Projekt.

Spot ab für die junge Selbsthilfe!

Klischees aufbrechen und junge Menschen für die Idee der Selbsthilfe begeistern, dies sind die Ziele des kurzen Spots der Kontaktstellen für Selbsthilfe in Vechta, Cloppenburg, Delmenhorst und Brake. Der Spot entstand in Zusammenarbeit mit junge Betroffenen aus der Selbsthilfe und wurde mit finanzieller Förderung der AOK gedreht. Der Zusammenhalt in einer Selbsthilfegruppe, Verständnis füreinander, Krisensituationen meistern und gemeinsam neue Wege gehen sind die Inhalte des Spots.

Bericht über Treffen der Projektgruppe

 

Insgesamt drei mal hat sich eine Projektgruppe aus jungen Selbsthilfeaktiven getroffen, um den Kinospot vorzubereiten. In zwei Workshops im Kino Schauburg Cineworld in Vechta und der Volkshochschule in Cloppenburg und einem weiteren Treffen bei der Caritas in Vechta wurde über den Begriff Selbsthilfe gesprochen, es wurden tolle Ideen für den Kinospot gesammelt und Szenen erarbeitet. Die TeilnehmerInnen brachten eine Menge Motivation, Kreativität und gute Laune mit. Aus den Ergebnissen der Treffen entstand ein Drehbuch, das beim Drehtermin umgesetzt werden konnte.

 

Über den Drehtag...

Am 09.06.2018 war ein sehr aufregender Tag für uns aus der Kontaktstelle Cloppenburg! Gemeinsam mit Sophie Kliemisch, Mitarbeiterin der
Kontaktstelle in Delmenhorst im Bereich der jungen Selbsthilfe, Gordon Pollock, Projektmitarbeiter aus Vechta für den Selbsthilfe-Kinospot und
14 motivierten Schauspielern haben wir den Tag dazu genutzt, die Szenen für den Kinospot zur jungen Selbsthilfe abzudrehen. Trotz heißer Temperaturen  und stundenlanger Konzentration hat unser Schauspielteam lobenswerte Ergebnisse erzielt und wir können mit Stolz sagen, dass der Film im Kasten ist. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Mitwirkenden, vor allem bei den Selbsthilfeaktiven, die für uns vor der Kamera standen und bei der AOK, die den Kinospot sehr großzügig finanziert. Hier sind einige Einblicke in den Drehtag:

 

Die Premiere

Am 06.09.2018 fand die offizielle Premiere des Kinospots im Schauburg Cineworld in Vechta statt. Der erfolgreiche Kinospot und die Arbeit aller Beteiligter wurden feierlich gewürdigt. Nach insgesamt 695 Tagen, 17 Treffen und 1284 WhatsApp-Nachrichten startet der 30 sekündige Kinospot zum Thema „Junge Selbsthilfe“ in den Kinos in den Landkreisen Cloppenburg, Vechta, Wesermarsch und der Stadt Delmenhorst am 13. September 2018. Ein Jahr lang wird der Spot in insgesamt 30 Kinosälen gezeigt werden.
Bei der sehr gelungenen Premiere durften Popcorn und Getränke nicht fehlen. In ihrem Grußwort ging die Leiterin des Selbsthilfe-Büros Niedersachen, Dörte von Kittlitz, auf die Bedeutung der Selbsthilfe und insbesondere der „Jungen Selbsthilfe“ ein. Seit einigen Jahren befassen sich auch die beteiligten  Kontaktstellen  mit der Situation von jungen Erwachsenen in der gemeinschaftlichen Selbsthilfe. In verschiedenen Projekten wurden junge Aktive aus der Selbsthilfe nach ihren Erfahrungen befragt, wissenschaftliche Literatur und Praxiserfahrungen recherchiert, Arbeitshilfen erstellt und Vernetzungen angeregt. Um Klischees aufzubrechen  und das Image der Selbsthilfe gerade auch bei jungen Menschen in der öffentlichen Wahrnehmung zu verbessern, hatten die Kolleginnen und Kollegen in den Kontaktstellen junge Leute zu verschiedenen Treffen eingeladen, um den Spot vorzubereiten und dann mit finanzieller Förderung der AOK zu drehen. Der Zusammenhalt,  Verständnis für einander in Krisensituationen, gemeinsam neue Wege gehen sind die Inhalte des Kurzfilms. Zehn Stunden waren nötig, um 30 Minuten Rohmaterial zu erstellen, aus dem dann der endgültige 30-sekündige Spot geschnitten wurde. Die 15 beteiligten Schauspieler sind allesamt Laien und waren sehr engagiert dabei. Ihr Einsatz wurde bei der Premiere mit weit über 100 Gästen mit viel Applaus, Blumen und Kinogutscheinen gewürdigt und belohnt. Nach den Vorführungen ließen die Veranstalter und Gäste im Foyer des Kinos den Abend bei guter Musik und Fingerfood ausklingen.

Auszeit auf Spiekeroog

20 Selbsthilfeaktive, 18 Frauen und 2 Männer, die ein behindertes Kind zuhause betreuen, hatten vom 31. August bis zum 2. September die Möglichkeit gemeinsam auf die Insel Spiekeroog zu reisen und eine Auszeit von dem anstrengenden Alltag mit ihren kranken Kindern zu nehmen. So viel Zeit für sich haben die Eltern nämlich nur selten. Sie haben tragische Situationen erlebt und müssen jederzeit stark für ihre kranken Kinder und den Rest der Familie sein. Sie alle mussten sich auf ein ganz neues Leben einstellen, einige mussten erleben, wie ihr gesundes Kind plötzlich zu einem Pflegefall wurde. Sie tragen täglich eine riesengroße Last mit sich und begegnen ihren kranken Kindern, aber auch Geschwisterkindern, stets mit Liebe. Gerade deshalb sind die intensiven Gespräche mit der begleitenden Therapeutin Martina Belling während des Aufenthalts so wertvoll für die belasteten Eltern. In dem Seminar auf Spiekeroog lernten die Eltern Strategien zur Alltagsbewältigung und Entspannungsübungen, um sich für kommende Stresssituationen zu stärken. Die Eltern hatten die Möglichkeit über ihren Alltag und ihre Herausforderungen zu sprechen und erlebten innige Momente am Strand. Bei Achtsamkeitsübungen lernten Sie, wie sie sich schnell selbst helfen können. Diese „Glücksmomenten“, wie Therapeutin Martina Belling sie beschreibt, werden die Eltern so schnell nicht vergessen.

 

Ermöglicht wurde das Ganze durch den Verein „Ausbruch“, der den Charity-Erlös seiner bewegenden Ausstellung für das Projekt, das in Kooperation mit der Kontaktstelle für Selbsthilfe entstand, spendete. Hierfür möchten wir einen herzlichen Dank an den Verein „Ausbruch“ aussprechen.

Fotos: Martina Belling

Über "Ausbruch e.V."

Unter dem Titel "Bilder, die bewegen" organisiert der Verein "Ausbruch" eine beeindruckende Ausstellung über 15 beeindruckende Menschen. Jedes Bild, fotografiert vom Hamburger Fotografen Franz Schepers, trägt seine eigene Geschichte. Abgebildet sind auch bekannte Gesichter wie Dora Held, Smudo, Trevor Jackson oder Yared Dibaba. Die Veranstaltung wird moderiert von Model Lena Gercke und die Führung durch die Bilder wird begleitet durch die Worte der in Szene gesetzten Personen. Die Gäste hören dem Geschehen aufmerksam zu und spüren die Emotionalität, die die Ausstellung begleitet. Als wir die Veranstaltung verlassen, sind wir überwältigt, betroffen, nachdenklich... Die Ausstellung kam bei allen Gästen an, das können wir mit Sicherheit sagen.

Vom 8. bis zum 11. April 2018 fand die Ausstellung des Ausbruch e.V. im Kulturbahnhof statt. Die bewegenden Fotografien zeigen 15 Personen in ihrem Ausbruch. Sie erzählen jeweils ihre eigene Geschichte und werden anschließend in einer Online-Auktion versteigert. Von dem Erlös wurde auch ein Projekt für die Selbsthilfegruppen finanziert. Dieses richtet sich an Angehörige von Menschen mit Behinderung, denen viel zu selten Beachtung geschenkt wird. Doch gerade diese Gruppe von Menschen benötigt Unterstützung und Bewältigungsstrategien, um auch mal Kraft zu tanken. In einem Wochenendseminar und anschließenden Treffen sollen durch Meditationen und Achtsamkeitsübungen Methoden erlernt werden, um auch in angespannten Situationen zur Ruhe kommen zu können.

 

Besuchen Sie die Homepage des Ausbruch e.V., um mehr über ihre Arbeit zu erfahren.

 

In diesem Zeitungsartikel können Sie weitere Informationen über die Ausstellung und das

Kooperationsprojekt mit der Kontaktstelle für Selbsthilfe nachlesen:

Gestaltungsprojekt der BBS Technik

Das dritte Jahr in Folge arbeitete die Kontaktstelle für Selbsthilfe nun mit der BBS Technik zusammen. Im Rahmen eines Ganzjahresprojekts gestalten die SchülerInnen Informationsmaterial für eine Organisation. Dieses Jahr erstellten die Schülerin Melena Rabiega und der Schüler Tuan Kiet Nguyen Logo, Plakat, Flyer, Visitenkarte, Briefbogen und Werbeartikel für die Selbsthilfegruppen Fibromyalgie und Tinnitus. Am 15.03.2018 fand eine Ausstellung der Endprodukte in der BBS Technik statt, wo auch die Selbsthilfegruppen und die Kontaktstelle vertreten waren. Auch dieses Jahr sind wir wieder sehr begeistert von den Ergebnissen und freuen uns, dass die Zusammenarbeit so gut geklappt hat. Auf diesem Wege möchten wir uns noch einmal bei Melena und Tuan Kiet für ihren Fleiß bedanken und ihnen alles Gute für die Zukunft wünschen.